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„Die eigene Stelle 7“

 

Projekttitel: Temporal interference brain stimulation - advanced control and advanced application

Projektleiter: Dr. Philipp Ruhnau

 

Hirnoszillationen spielen eine wichtige Rolle in der Kognition, daher überrascht nicht, dass neurologische Störungen oft mit gestörten Oszillationen einher gehen. Eine günstige Intervention um direkt mit Oszillationen zu interagieren ist transkranielle Wechselstromstimulation (engl. tACS), welche reduzierte Rhythmen verstärkt. Allerdings haben typische tACS Interventionen ihre Schwächen: sie sind in der Regel auf den Kortex reduziert und, wenn Stimulationselektroden platziert sind, ist die Zielregion festgelegt.

In diesem Projekt werde ich eine neue nicht-invasive Stimulationsmethode testen, die ein hohes Maß an Flexibilität mitbringt und mit der man potentiell nicht-invasiv subkortikale Regionen stimulieren kann. Des Weiteren lässt sich die Zielregion in einer Sitzung verschieben. Ich plane am gesunden Probanden die Prinzipien der neuen Methode (zeitliche Interferenz, eng. temporal interference, (TI) zu testen). 1) Kann TI Verhalten/Wahrnehmung beeinflussen und 2) Kann TI mit Hirnoszillationen interagieren.

Für die klinische Nutzbarkeit ist besonders die zweite Frage essentiell. Die Wirkmechanismen werden zuerst auf kortikaler Ebene geprüft, da hier genügend tACS Vergleichsliteratur vorliegt. Die hier erbrachten Ergebnisse werden essentiell sein für klinische Anwendungen die zum Ziel haben dysfunktionale Hirnrhythmen zu behandeln, auf kortikaler und subkortikaler Ebene.

Mitglieder

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

LIN Leibnizinstitut für Neurobiologie Magdeburg


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