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„Die eigene Stelle 13“

 

Projekttitel: Development of motor-free language assessments to improve the diagnosis of language impairment in motor-disabled patients

Projektleiterin: Dr. Judith Wesenberg

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Sprache ist eines unserer wichtigsten Kommunikationsmittel, das wir wie selbstverständlich im Alltag verwenden. Kommt es zu Sprach- oder Sprechstörungen kann dies einen hohen Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden und interpersonelle Beziehungen haben. Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist die häufigste Motoneuronerkrankung des Erwachsenenalters, deren Hauptmerkmal die fortschreitende Schädigung der motorischen Nervenzellen darstellt. Neben dem Verlust von Muskelkraft und des Sprechvermögens können bei dieser Erkrankung ebenfalls Beeinträchtigungen von Kognition und Verhalten auftreten, wie Störungen der Exekutivfunktionen oder der Sprache, deren Vorhandensein die Überlebensrate deutlich verringert. Daher kommt der Diagnostik dieser Beeinträchtigungen eine besondere Rolle zu, wird sie doch vor allem von den im Vordergrund stehenden motorischen Einschränkungen erschwert. Ziel dieses Projektes ist daher die Erstellung einer digitalen Sprachtestbatterie, die nur minimale motorische Anforderungen an die Patienten stellt und es ermöglicht, Sprache unabhängig von motorischen Einschränkungen zu beurteilen. Zu diesem Zweck werden existierende Sprachtests so angepasst, dass zum einen unterschiedliche Komponenten von Sprache (z.B. Semantik, Grammatik) beurteilt werden können und zum anderen die Antwortabgabe so erfolgen kann, dass auch Patienten deren Sprech- oder Schreibmotorik stark beeinträchtigt sind, auf Sprachschwierigkeiten untersucht werden können. Dies erfolgt durch die Erfassung der Patientenantworten mit Hilfe eines Touchpads oder digitalen Eingabestifts. Das hier entwickelte Produkt kann dann auch bei weiteren Erkrankungen eingesetzt werden (z.B. Schlaganfall, Ataxie), bei denen motorische Einschränkungen die Testergebnisse neuropsychologischer Diagnostik überlagern können.

Auftakt für neue Innovationspartnerschaft: „Sachsen-Anhalt wird zu führendem Standort von medizinischer Robotik und KI”

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