CBBS Wissenschaftscampus

Neuronale Redifferenzierung im höheren Alter 


Die deutschen Bürger gehören zu den ältesten der Welt. Aufgrund unzureichender Kenntnisse über die neuronalen Mechanismen, die dem altersbedingten kognitiven und sensomotorischen Verfall zugrunde liegen, leiden immer mehr Menschen in Deutschland unter einem altersbedingten Verlust der Selbstständigkeit. Im aktuellen Projekt schlagen wir einen neuen Ansatz für dieses Thema vor.

Wir werden uns auf zentrale neuronale Mechanismen konzentrieren, die in den letzten Jahren mit altersbedingtem kognitiven und sensomotorischen Verfall in Verbindung gebracht wurden. Wir werden modernste Methoden einsetzen, darunter strukturelle und funktionelle Bildgebung mit 7-Tesla-MRT, um architektonische Veränderungen in primären sensorischen Hirnarealen zu untersuchen, die in der Tierforschung mit neuronaler Entdifferenzierung in Verbindung gebracht wurden.

Neben dem Gewinn wichtiger experimenteller Erkenntnisse zielt das vorgeschlagene Projekt auch darauf ab, neue Scan-Protokolle und Analyse-Pipelines am DZNE Magdeburg zu implementieren. Dies wird in enger Zusammenarbeit mit etablierten Forschungspartnern am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und der UCL in London durchgeführt.


Projektleiter: Thomas Wolbers und Esther Kühn

 

Zurück