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Dr. Anne Maass
Fakultät für Naturwissenschaften, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg |
Deutsches Zentrum für Neurodegeneraative Erkrankungen e. V.
Anne Maass, Gastprofessorin an der Universität Magdeburg, nutzt in ihrer Forschung multimodale Bildgebungsverfahren um besser zu verstehen, wie sich das Gehirn und dessen Funktion im Alter und in altersbedingten Erkrankungen wie der Alzheimer Krankheit verändert. Mit hochauflösender funktioneller Magnetresonanztomographie untersucht sie Gedächtnisnetzwerke im Medialen Temporallappen und dessen Plastizität im Alter. Während ihrer Post Doktorandenzeit in UC Berkeley kombinierte sie funktionelle Magnetresonanztomographie und molekulare Bildgebung, die es ermöglicht Alzheimer Proteine im Gehirn sichtbar zu machen. Dabei erforschte sie wie Tau- und Amyloid-beta-Proteine, die sich bei der Alzheimer Erkrankung im Gehirn ablagern, die Hirnfunktion und Gedächtnisnetzwerke beeinträchtigen. Derzeit führt sie diese Forschung fort und versucht mit Hilfe multimodaler Bildgebungsverfahren zu verstehen, was zur Ausbreitung von Alzheimer Pathologie führt und warum manche Menschen resistent dagegen sind (keine Ablagerungen entwickeln) oder andere trotz Pathologie kognitiv unbeeinträchtigt bleiben (resilient sind). Im Sonderforschungsbereich SFB1436 baut sie dazu eine longitudinale Alterskohorte auf und untersucht, welche Faktoren zu erfolgreichem kognitiven Altern oder „SuperAging“ führen.
