Veranstaltungsförderungen


Chemical Ecology and Predator-Prey Interaction (CEPPI) Workshop

 

Die Emotion Furcht spielt beim Verhalten von Menschen und Tieren eine sehr wichtige Rolle, da durch sie autonome Reaktionen und Verhaltensweisen gefördert werden, die bei bedrohlichen Situationen das Überleben sichern sollen. Der Emotion Furcht steht dabei das Bedürfnis nach Sicherheit entgegen. Ziel unseres interdisziplinären Workshops ist es, die Bedeutung von Furcht und Sicherheit im ökologischen Kontext, in Labor-Verhaltensexperimenten, aber auch im klinisch-medizinischen Kontext zu diskutieren. Es gibt zwei ganz konkrete Anwendungs-Aspekte der Workshop-Themas:

(1) Pathologisch verändertes Furcht- und Sicherheitsverständnis sind die Hauptsymptome bei Angsterkrankungen und Depressionen (15-25% Lebenszeitprävalenz).

(2) Furcht-auslösende Gerüche werden zur Bekämpfung von tierischen Schädlingen (Nager, u.ä.) benützt.

Zu beiden Anwendungsaspekten sind international anerkannte Experten beim Workshop angemeldet.

Ultimatives Ziel des Workshops ist es Kooperationsprojekte und Förderanträge zu initiieren, die die konkrete Anwendung von gelernten Sicherheitssignalen bei der Therapie von Angsterkrankungen bzw. von angeborenen Furchtsignalen bei der Bekämpfung von Schädlingen und invasiven Arten untersuchen. Der Standort Magdeburg wird durch diesen Workshop auf spezifischen Teilgebieten der Neurowissenschaften international sichtbar, auf dem Magdeburger Wissenschaftler (z.B. Schwegler, Endres, Fendt) bereits einiges publiziert haben.

Der Workshop strebt die Publikation eines Übersichtsartikel mit White-Paper-Charakter bzgl. des Anwendungsbezugs von Furcht/Sicherheits-Signalen an. 

Das Programm kann gerne hier entnommen werden.

 

Impressionen des Workshops